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Die Idee zu Playgravity entstand anfangs Saison 06/07. Zusammen mit dem Gleitschirm-Profi Mathias Roten suchte Ueli nach einem passenden Namen welcher all ihre Sportarten und ihre gemeinsame Passion umschrieb. Es gibt im Surf, Skate, Snow und Flugsport viele die von "gravity sucks" oder "no gravity" reden. Dies war für uns unverständlich, würde doch keine unserer Sportarten ohne die Anziehungskraft funktionieren. Es ist das Spiel mit der Gravitation was uns Spass macht.

Der ultimative Sport in Sachen Spiel mit der Gravitation ist zweifellos das Speedriding. Diese Kombination von Freeriden und Fliegen macht einen Berg auf einmal zum dreidimensionalen Spielplatz. Oder wie's Mathias einmal auf den Punkt brachte: All die Erfahrungen aus den verschiedensten Sportarten die wir in den letzten gut 20 Jahren betrieben, Ski, Surf, Skateboard, Gleitschirm, Snowboard, Fallschirm, Kitesurf kommen hier in dieser rasanten Sportart zusammen. In diesem Winter 06/07 waren wir praktisch täglich mit unseren Fallschirmen und Skis am Speedriden. Playgravity war geboren, nicht nur als unser Team-Name sondern wir wollten mit playgravity.com eine web-plattform gründen welche all unsere Sportarten vereinte.

Zudem war es ein Traum von beiden, dass wir einmal unseren eigenen Film realisieren wollten. Das Speedriden war die perfekte und logische Verbindung unserer zwei Welten des Fliegens uns des Freeridens. Dabei haben wir uns jeweils mit Helmkameras gegenseitig gefilmt wodurch faszinierende Aufnahmen entstanden sind. Mit viel Eigeninitiative und einer motivierten Crew konnten wir den Film PLAYGRAVITY realisieren. Mit den eindrückliche Bildern von der Gleitschirm-Akrobatik übers Snowboarden in Alaska, Geschichten rund um den Eiger sowie dem Highlight - der Befahrung von Eiger, Mönch und Jungfrau mit Speedridern haben wir bereits mehrere Preise an internationalen Filmfestivals gewonnen.

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Mathias Roten


MR Am 7.März 2008 ist Mathias Roten beim Speedriding tödlich verunfallt. Diese Nachricht war für mich ein Riesenschock! Mättu war einer der weltbesten Piloten und Speedrider und hatte seine Schirme im Griff wie kein anderer. An diesem Tag testete er einen neuen und sehr kleinen Fallschirm, mit dem er noch steilere Hänge befahren wollte. Die genauen Umstände welche zum Unfall geführt haben sind nicht klar. Ich gehe davon aus, dass sich sein Schirm nicht oder nur teilweise mit Luft gefüllt hatte, als er ins steile Couloir droppte.

Mit Mättu verband mich nicht nur die Passion zum Speedriden sondern eine Freundschaft. Mit seinen positiven vibes und seinem "Leben im Moment" hat er nicht nur mich beeindruckt sondern Leute rund um den Globus. Jeder der ihn etwas besser kannte, hat ihn als speziellen und positiven Menschen erlebt. Er hinterlässt natürlich ein grosses Loch aber ich bin gleichzeitig auch dankbar für die vielen super Erlebnisse und alles was ich von ihm lernen durfte.

Mit dem Film bleibt uns ein Lebenswerk von Mättu, etwas zum immer wieder anschauen und staunen über das sportliche und musikalische Talent sowie der Person Mathias Roten. Ich bin froh dass er den Erfolg und die vielen positiven Reaktionen zum Film erleben durfte und mit internationalen Speedriding-Erfolgen sowie dem beherrschen des ultimativen Akro-Move, dem Infinity-tumbling viele seine Ziele erreicht hat. Ich glaube dass Mättu glücklich und zufrieden war als er sich auf seine nächste Mission begab! Fly free - Mättu!